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NAZARETH – Tattooed On My Brain

Veröffentlichung: 12.10.2018

Stil:  Hardrock

Label:  Frontiers Records

Webpage:  http://www.nazarethdirect.co.uk

Facebookhttps://www.facebook.com/nazarethofficial

 

Mittlerweile ist die schottische Band NAZARETH im Geschäft. Sie waren zusammen mit Bands wie LED ZEPPELIN, DEEP PURPLE oder URIAH HEEP maßgeblich an der Prägung des Hardrocks beteiligt. Mit ca. 60 Millionen Alben sind sie zusammen mit den SIMPLE MINDS der bekannteste Export aus Schottland. Vor fast fünf Jahren zog sich Gründungsmitglied Dan McCafferty wegen seines schlechten Gesundheitszustandes zurück und somit verpflichtete die Band zuerst Linton Osborn (er musste aber auch nach kurzer Zeit wegen Krankheit aussteigen) und danach Carl Sentance der auch schon im Dienst von KROKUS stand. Nun kommt das erste Album mit seiner Stimme auf den Markt. „Tattooed On My Brain“ ist das 24. Album der Band und ich bin sehr gespannt.

Starke 13 neue Songs präsentieren uns NAZARETH auf ihrem neuen Album und der Reigen Startet mit „Never Dance With The Devil”, der ziemlich düster daherkommt und den alten NAZARETH Geist im modernen Gewand widerspiegelt. Das trifft auch auf den nächsten Song, dem Titelsong „Tattooed On My Brain”. Der treibende Rocksong versetzte einen sofort mehrere Jahrzehnte zurück. Mit leichten AC/DC Attitüden am Anfang dringt dann der Song „State Of Emergency” aus den Boxen. Toller Song bei dem keiner mehr ruhig sitzen bleiben kann. Einen tollen Rocker, der im Midtemposound gehalten ist, hat die Band mit „Rubik´s Romance” erschaffen. Der Song ist ein Ohrwurm erster Güte. Rasanter geht es dann wieder bei „Pole To Pole” zugange und schon jetzt kann man sagen, ein solch starkes Album hätte ich nicht erwartet. Der Song groovt von Anfang bis zum Ende. Mit tollem Country- und Bluesfeeling startet der Song „Push Master“. Dieses bleibt auch den ganzen Balladensong erhalten und geht direkt ins Blut.

Im selben Stil geht es dann mit „The Secret Is Out” weiter. Im Gegensatz zum Vorgängersong groovt das Lied gewaltig. Beim nächsten Lied „Don´t Throw Your Love Away” werden Erinnerungen an alte Zeiten wach. Der Rocker zeichnet sich durch ein modernes Songwriting aus, aber er st mit allen Trademarks der Band versehen. Das Lied macht richtig Spaß. Das trifft auch auf den nächsten Song „Crazy Molly” zu bei dem vor allem die tolle Gitarrenarbeit und die Gesangsleistung von Sänger Carl Sentance hervor zu heben sind. Mit einem schleppenden Sound wurde „Silent Symphony” versehen und auch dieser Song geht sofort ins Blut über. Im gleichen Soundmuster kommt auch das nächste Lied „What Goes Around” um die Ecke. Zusätzlich verfügt der Song noch über ein gehöriges Ohrwurmpotential und die Gitarrenarbeit ist genial. Der vorletzte Song „Change” verfügt über das richtige Bluesfeeling. Auch bei diesem Song macht Carl Sentance eine tolle Figur. Den Abschluss des Albums bildet der über 6 Minuten lange Song „You Call Me“. Die am Anfang leicht psychodelisch angehauchte Ballade verbreitet die ganze Länge über eine Gänsehaut und somit wird das Album super beendet.

Mit diesem Album haben NAZARETH ihr bestes Album der letzten Jahre veröffentlicht und auch der Einstand vom neuen Sänger Carl Sentance macht einen tollen Job. Er ist zwar nicht mit Urgestein Dan McCafferty zu vergleichen, aber das hatte ich auch nicht angenommen. Er verfügt über eine tolle Stimme, welche dem Album sehr gut tut. Eine Neuerfindung hatte ich auch nicht erwartet, aber die Songs beinhalten alle Trademarks, welche die Band ausmacht und das in einem modernen Gewand. Lang lebe NAZARETH!

Tracklist:

  1. Never Dance With The Devil
  2. Tattooed On My Brain
  3. State Of Emergency
  4. Rubik´s Romance
  5. Pole To Pole
  6. Push Master
  7. The Secret Is Out
  8. Don´t Throw Your Love Away
  9. Crazy Molly
  10. Silent Symphony
  11. What Goes Around
  12. Change
  13. You Call Me

 

Line-up:

Pete Agnew – Bass,

Carl Sentance – Vocals,

Jimmy Murrison – Guitar,

Lee Agnew – Drums 

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