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SINBREED – Master Creator

Veröffentlichung:  26.02.2016

Stil:  Melodic Speedmetal, Powermetal

Label:  AFM Records

Website:  http://sinbreed.com

Facebook:  https://www.facebook.com/Sinbreed

 

Jetzt machen sie ernst, denn SINBREED veröffentlichen nun ihr drittes Album „Master Creator“. Obwohl die Band den Verlust von Markus Siepen (BLIND GUARDIAN) verschmerzen mussten, machen sie da weiter, wo sie mit „Shadows“ aufgehört haben. Es hat sich noch mehr verändert bei den Deutschen, denn mit Fredrik Ehmke und Herbie Langhans (aktuelle Mitglieder von AVANTASIA und BLIND GUARDIAN), kamen zwei neue Musiker ins Bandgefüge und auch beim Sound hat sich einiges geändert.

Mit dem letzten Album „Shadows“ haben SINBREED ja schon ein Statement in Sachen Powermetal abgegeben und nun war ich also gespannt ob das neue Album auch wieder kracht. Mit dem Song „Creation Of Reality“ startet das Album mehr als furios, denn der Song geht einfach straight nach vorne. Einen besseren Start kann man nicht erwarten und es soll noch besser werden. Mit den wohl schnellsten Riffs ist „Cross The Great Divides“ versehen und das ist auch der Grund das „Master Creator“ wesentlich energiegeladener ist als der Vorgänger. Mit der gleichen Energie geht es mit „Behind A Mask“ weiter und man kann schon jetzt sagen, dass „Energie“ das richtige Stichwort für dieses Album ist. Beim Song „Moonlit Night“ kommt auch wieder die richtige Stimmung auf, die dann im Titeltrack „Master Creator“ seinen Höhepunkt findet.

Dass sie nicht nur für Schnelligkeit stehen beweisen SINBREED mit „Last Survivor“. Dieser Song rockt ohne Ende. Mir gefällt vor allem der nächste Song „At The Gate“, denn der pianogetragene Song in halbballadesker Form zeigt uns ein ganz anderes Gesicht und es steht SINBREED sehr gut. Mit diesem Song beweisen sie uns, dass es auch gefühlvoll geht. Einige progressive Elemente beinhaltet „The Riddle“ und man hat eine weitere Klangfarbe in die Palette eingefügt. Der vorletzte Song auf dem Album, „The Voice“, rockt was das Zeug hält und man fragt sich, wird es noch ruhiger auf dem Album. Das kann ich ganz klar verneinen, denn mit „On The Run“ geht es so rasant zu Ende wie es begonnen hat. SINBREED bieten uns von Anfang bis Ende Energie pur und das ist der Band hoch anzurechnen. Sie versuchen nicht irgendwie auf Biegen und Brechen neue Sounds einzufügen, sondern verlassen sich auf ihr Gespür. Erneut konnte man wieder auf Markus Teske aus den Bazement Studios zurückgreifen und er war ja schon für Bands wie VANDEN PLAS, SAGA oder MOB RULES tätig.

Als Fazit kann ich feststellen, SINBREED sind auf dem neuen Album motivierter und kreativer als auf ihren beiden Vorgängeralben. Der Sound ist abwechslungsreich und ich hoffe nur, dass SINNBREED die verdiente Aufmerksamkeit der Metalfans bekommen, denn mit diesem Album haben sie es wirklich verdient.

HIER könnt ihr euch das offizielle Video von „Moonlit Night“ ansehen und HIER gibt es noch ein Lyric-Video zu „Creation Of Reality“.

Anspieltipps:

Creation Of Reality, Moonlit Night, At The Gate

 

Tracklist:
01. Creation Of Reality
02. Cross The Great Divides
03. Behind A Mask
04. Moonlit Night
05. Master Creator
06. Last Survivor
07. At The Gate
08. The Riddle
09. The Voice
10. On The Run

 

Line-Up:
Herbie Langhans – Vocals
Flo Laurin – Guitar
Alexander Schulz – Bass
Frederik Ehmke – Drums

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