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TESSERACT – Sonder

Veröffentlichung: 20.04.2018

Stil:  Progressive Metal, Djent, Progressive Rock

Label:  KSope Music

Webpage:  https://www.tesseractband.co.uk

Facebookhttps://www.facebook.com/tesseractband

 

Eigentlich als Solo-Projekt gedacht, gründete Acle Kahney 2003 die britische Band TESSERACT. Nach einigen Versuchen ein Demo aufzunehmen, verwarf er den Gedanken jedoch wieder. Im Frühling 2006 meldete sich Acle Kahney mit neuem Line-Up zurück; bestehend aus dem Gitarristen James Monteith, dem Bassisten Amos Williams und dem Schlagzeuger Jay Postones. Es folgte noch im selben Jahr die erste Demoaufnahme, gefolgt von Auftritten beim Hammerfest, dem Bloodstock Festival und dem Hellfire Festival. Der Bandname TESSERACT ist der englische Begriff für einen Tesserakt, einem Würfel auf vier Dimensionen und genau so klingt ihre Musik auch, interessant, innovativ und Vierdimensional. Mit ihrem neuen Album „Sonder“ wollen sie jetzt versuchen ihren Status noch weiter zu verbessern. Mal sehen ob ihnen das Gelungen ist.

Das vierte Studioalbum der Band beinhaltet acht Songs mit einer Gesamtlaufzeit von etwas mehr als 36 Minuten. Viele höre ich jetzt sagen, dass es zu wenig Musik wäre und zu kurz ausgefallen ist. Dem sage ich nur, dass man sich das Album doch wirklich anhören sollte und das nicht nur einmal. Das ist auch nötig, denn die komplexen Songs zünden nicht beim ersten Mal. So startet das Album auch sehr sanft mit dem Lied „Luminary“. Allein schon der einschmeichelnde Gesang ist es Wert dieses Lied sich öfter anzuhören. Der Song ist aber nicht komplett ruhig gehalten, sondern ab und an zieht das Tempo ein wenig an und auch die Leistung des Gesangs. Sehr wuchtig ist der Song „King“ ausgefallen und bei diesem Hammersong vereine TESSERACT all ihre musikalischen Elemente miteinander vereinen. Der progressive Metalsong ist innovativ und zeugt von einem beachtlichen Songwriting. Mit dem sehr entspannt klingenden Lied „Orbital“, der sehr sphärisch startet, hat die Band auch einen sehr guten Griff getan. Der sich langsam im Tempo steigernde Song hat es in sich, denn er verbreitet jede Menge positive Energie.

Mit „Juno“ kehrt das rockige Ambiente wieder zurück. Sehr eingängig schleicht sich der progressive Rock in die Gehörgänge, aber erst nach ein paar Durchläufen. Auch der langsam startende Song „Beneath My Skin” benötigt einige Zeit bis er zündet. Bei diesem Lied bemerkt man sehr deutlich welch talentierten Musiker in der Band sind. Toller Song, der mal träumerisch aber auch sehr sphärisch rüberkommt. Aber so soll halt auch progressive Rockmusik klingen. Sehr eingängig dagegen ist der fast sechs Minuten lange Song „Mirror Image“. Die Ballade berührt das Herz und wird über die gesamte Laufzeit nicht langweilig. „Smile“, der Rocksong mit den tonnenschweren Gitarren und ebensolche Grooves, zählt für mich zu den Highlights des Albums. Bei diesem Stück werden auch von Sänger Daniel Tompkins einige Screams eingesetzt, die den ganzen Song noch auf eine andere Ebene befördern. Den Abschluss des Albums bildet der ruhige Song „The Arrow“ und bringt uns sicher wieder zurück von einer Reise, die man einfach nur miterleben muss.

Es ist wirklich von Nöten sich das Album einige Male anzuhören, aber dann bekommt ihr perfekte Musik geboten, die qualitativ sehr hochwertig ist. Man muss sich nur die Mischung aus rhythmischen, knallenden Gitarrenriff anhören, die zwar im krassen Gegensatz zu den atmosphärisch-ruhigen Passagen steht, aber trotzdem wunderbar funktionieren. TESSERACT ist eine Band, die ihre Hörer auf eine spannende Reise mitnehmen und das ist gut!

Tracklist:

  1. Luminary
  2. King
  3. Orbital
  4. Juno
  5. Beneath My Skin
  6. Mirror Image
  7. Smile
  8. The Arrow

 

Line-up:

Daniel Tompkins – Vocals

Acle Kahney – Guitar

James Monteith – Guitar

Amos Williams – Bass

Jay Postones – Drums

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