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THAUROROD – Coast Of Gold

Veröffentlichung: 16.02.2018

Stil:  Powermetal, Metal, Symphonic Powermetal

Label:  Drakkar Records

Webpage:  http://www.thaurorod.com

Facebookhttps://www.facebook.com/thaurorod

 

Die finnische Band THAUROROD kommt aus dem finnischen Ort Hyvinkää. Dieser Ort steht aber für Bands die dem Blackmetal frönen. Aber bei THAUROROD liegt die Sache anders, denn sie lieben Powermetal. Mittlerweile besteht die Band nun schon seit 15 Jahren und haben in der ganzen Zeit schon diverse Besetzungswechsel überstehen müssen. Die drei Konstanten in der Band sind Bassist Pasi Tanskanen, Drummer Joonas Pykälä-aho und Gitarrist Emil Pohjalainen, die schon seit ihrer Gründung dabei sind. Nachdem sie drei selbstfinanzierte EPs veröffentlicht hatten, folgten mit „Upon Haunted Battlefields“ (2010) und „Anteinferno“ (2013) die beiden ersten Studioalben. Nun gibt es mit „Coast Of Gold“ endlich wieder ein Lebenszeichen der Finnen und ich bin gespannt.

THAUROROD, die gerne mit Bands wie SONATA ARCTICA oder DRAGONFORCE verglichen wird, starten fulminant mit dem ersten Song „Power. Der vierminütige Song Besitzt alles was ein waschechter Powermetalsong benötigt. Mit gefallen vor allem der Gesang bei dem Album, der trotz aller Schnelligkeit sehr warm herüber kommt und vor allem die hymnenhaften Refrains des Songs. Mit einem tollen Keyboardsolo startet der pfeilschnelle Song „The Commonwealth Lives“. An Schnelligkeit überschlägt sich dieser Song fast, aber die Gitarren sind punktgenau. Etwas mehr hymnenhafter wird es dann beim Titelsong „Coast Of Gold“. Der teilweise etwas tiefer klingende Gesang und die Backings sind hervorragend und machen diesen Song zu einem Highlight. Mit einem tollen Keyboard und tollen Gitarrenriffs wird er nächste Song „24601“ eigeläutet. Dieser mystische Song, der die ersten 2 Minuten sehr balladesk daherkommt, gewinnt aber dann die letzten über vier Minuten richtig an Fahrt und wieder ist es der Gesang, der dem Song die Krone aufsetzt. Pfeilschnell geht es dann aber wieder weiter mit „Feed The Flame“. Ich finde es schon enorm, wie man als Gitarrist ein solches Tempo über die Gesamtlänge aufrecht halten kann.      

Mit einem Angst erregenden Intro startet man dann in die zweite Hälfte des Albums. Das Tempo auf „Cannibal Island“ wird in Richtung Melodicmetal zurückgefahren und die sphärischen Keyboards wurden perfekt in Szene gesetzt. Der nachfolgende Song „Into The Flood“ ist wieder etwas schneller, aber durch die Melodicmetal-Passagen wird die Schnelligkeit ein wenig entschärft und so kommt der Soong auch besser zum Ausdruck. Mit „My Sun Will Rise“ wird es dann aber wieder rasant, aber dadurch, dass die vorangegangenen Songs vom Sound her sehr unterschiedlich waren, geht das voll in Ordnung. Die Schnelligkeit wird auch beim nächsten Stück „Illuminati“ hoch gehalten, aber der Song besitzt auch Phasen, wo sie in den melodischen Metal zurückgefahren werden. Mit der zerbrechlich klingenden Ballade „Halla“, eine Ode ans Leben, wird ein Album sehr gut beendet. Nach dem rasanten Ritt auf der Schnelligkeit bringt man den Zuhörer wieder gut zurück und man kann das Album neu starten.

Die Band THAUROROD ist ihrem Stil treu geblieben, aber durch die Vielseitigkeit haben sie doch einiges dazugelernt. Toll ist der Gesang von Sänger Andi Kravljaca, der über eine große Palette verfügt. So singt er in manchen Songs sehr hoch, dann aber wieder sehr warm, was den Songs sehr gut tut. Fans von pfeilschnellem Powermetal sollten in jedem Fall das Album an testen. Ich finde es toll.

Tracklist:

  1. Power
  2. The Commonwealth Lives
  3. Coast Of Gold
  4. 24601
  5. Feed The Flame
  6. Cannibal Island
  7. Into The Flood
  8. My Sun Will Rise
  9. Illuminati
  10. Halla

 

Line-up:

Andi Kravljaca – vocals

Emil Pohjalainen – lead and rhythm guitars

Lasse Nyman – lead and rhythm guitars

Harri Koskela – keyboards

Pasi Tanskanen – bass

Joonas  Pykälä-aho – drums

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