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THE DEAD DAISIES – Make Some Noise

Veröffentlichung: 05.08.2016

Stil: Rock, Hardrock, AOR

Label:  Spitfire Music (SPV)

Website: http://thedeaddaisies.com

Facebook: https://www.facebook.com/TheDeadDaisies

 

THE DEAD DAISIES stehen für handgemachten Rock´n Roll der 70iger und 80iger Jahre. Vor 4 Jahren gründete sich die Band und die aktuelle Besetzung liest sich wie ein „Who is who“: Gitarrist & Sänger John Corabi (Mötley Crüe, The Scream), Bassist Marco Mendoza(Thin Lizzy, Whitesnake), Drummer Brian Tichy (Ozzy Osbourne, Foreigner) und den beiden Gitarristen David Lowy (Red Phoenix, Mink) und Doug Aldrich (Whitesnake,Dio). Ihr erstes Album veröffentlichte die Band ihr selbstbetiteltes Debutalbum und vor 2 Jahren folgte dann „Revolución“. Nun gibt es endlich wieder etwas neues aus dem Lager THE DEAD DAISIES mit dem Namen „Make Some Noise“ und ich bin gespannt ob der Sound dem Titel gerecht wird.

Einen besseren Start als mit dem Song „Long Way To Go“ konnte man das Album nicht beginnen. Bei dem sich langsam aufbauende Song setzt John Corabi direkt das erste Highlight. Ein wahrer Höhepunkt direkt Anfang. Mit einem tollen Gitarrensound ist der nächste Track „We All Fall Down“ versehen. Als tollen Kontrastpunkt zu den Gitarren kommt dann Johns Gesang daher. Toll!  Sehr melodisch und direkt ins Ohr geht dann der nächste Song „Song And A Prayer“. Bei diesem Stück bleibt keiner ruhig sitzen. Etwas schneller und mit mehr Drive versehen dröhnt dann „Mainline“ aus den Boxen. Dieser Powersong beinhaltet auch noch ein exzellentes Gitarrensolo. Eine weitere Hymne ist THE DEAD DAISIES mit dem Titelsong „Make Some Noise“ gelungen. Mich erinnert dieses Stück ganz stark an QUEEN. Trotzdem passt dieses Stück voll ins Bild des Albums. „Fortunate Son“, welches im Original von CREDENCE CLEARWATER REVIVAL stammt, wurde mit einem eigenen Anstrich versehen, denn die Interpretation ist sehr gitarrenlastig und ich finde es Spitze.

Der Song „Last Time I Saw The Sun“ besitzt ein leichtes Country-Flair und durch seine Eingängigkeit bekommt man ihn auch nicht so schnell aus dem Kopf. Waren die letzten beiden Alben noch sehr Blueslastig, so vernehme ich beim Stück „Mine All Mine“ zum ersten Mal ein Bluesfeeling. Trotz allem ist der Song ein Rocker vor dem Herrn. Bei „How Does It Feel“ ist Kontrastprogramm angesagt. Trotz allem bilden das etwas abgehackte Gitarrenspiel und der äußerst melodische Gesang eine fantastische Einheit. Ein weiterer exzellenter Song ist „Freedom“. Bei diesem Stück wird das Tempo wieder drastisch angehoben. Man merkt wirklich das, nicht nur hier, Profis am Werke sind. Einen weiteren Ohrwurm bekommt man mit „All The Same“ geboten und dieser Sog erinnert mich ein wenig an AEROSMITH, aber mit der eigenen Note versehen. Den Abschluss eines tollen Albums bildet der Song „Join Together“, welcher im Original von THE WHO stammt. Wieder einmal setzten sie bei diesem Song Akzente, denn durch die fetten Gitarren und der unbändigen Gesangs-Performance von John Corabi sollte man dieses Stück einfach nur genießen.

Bei dem Album „Make Some Noise“ merkt man sehr schnell das es sich um Musiker handelt die schon auf eine lange Musikkarriere zurück blicken können. Ein tolles Album was uns die THE DEAD DAISIES abliefern, denn der Sound ist einfach nur fantastisch. Dieses Album wird jeden Liebhaber des Rocks gefallen. Mir gefallen vor allem die perfekt in Szene gesetzten Gitarren und John Corabis Stimme, die von gefühlvoll bis powervoll schwankt. Zudem wurde es von Produzent Marti Frederiksen (Aerosmith, Def Leppard, Mötley Crüe) sehr gut in Szene gesetzt, aber nicht überproduziert

HIER noch ein Video zu „Long Way To Go“.

 

Tracklist:
01. Long Way To Go
02. We All Fall Down
03. Song And A Prayer
04. Mainline
05. Make Some Noise
06. Fortunate Son
07. Last Time I Saw The Sun
08. Mine All Mine
09. How Does It Feel
10. Freedom
11. All The Same
12. Join Together

 

Line-up:

John Corabi – Vocals, Gitarre

Marco Mendoza – Bass

Brian Tichy – Drums

David Lowy – Gitarre

Doug Aldrich – Gitarre

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