News Ticker

WALLS OF JERICHO – No One Can Save You From Yourself

Veröffentlichung: 25.03.16

Stil: Hardcore

Label: Napalm Records

Facebook: https://www.facebook.com/WallsofJericho

Twitter: https://twitter.com/wojofficial

 

Viel Zeit ist vergangen, seitdem die seit Ende der 90er bestehende Band etwas von sich hören ließ. Zwar hat uns das in 2008 veröffentlichte Album „The American Dream“ vollends befriedigt, aber muss es direkt SO lange dauern??? Wie dem auch sei, endlich ballern uns WALLS OF JERICHO ihr neuestes Werk in den Schädel und es darf wie gewohnt applaudiert werden.

Gleich das Intro von „No One Can Save You From Yourself“, stimmt den Zuhörer nicht gerade auf eine Pyjamaparty ein, denn der anschließende Song „Illusion Of Safety“ ist gnadenlos. Im typischen Midtempo und ohne viel Schnick-Schnack bündelt dieser Song die über die Jahre angestaute Energie der Band und wird uns durch Candace Gebrüll in die Synapsen geprügelt.

Zum Glück, und das meine ich in dem Fall sehr ernst, wird auf „No One Can Save You From Yourself“ nicht krampfhaft versucht, etwas Neues und besonders Innovatives zu erschaffen. Experimentierfreudig sind die Gesellen der Band zwar, aber sie wissen dennoch, wie sie ihre Linie weiter verfolgen können, ohne sich jedoch zu wiederholen. Natürlich finden sich auf dem ganzen Album so manche musikalische Besonderheiten, aber im Vordergrund steht wie immer der Aspekt der Selbstverwirklichung.

Mal sind die Songs roh und getrieben, dann wieder mit ansteckendem Groove so wie ausgefeilten Melodien durchzogen und eben durch diese Kreationen entstand vor vielen Jahren der Gigant WALLS OF JERICHO. Mit Sicherheit gibt es Menschen, die den gesamten Sound und die Herangehensweise der Band als zu raubeinig und zu negativ im Songschema ansehen, aber verflucht nochmal, Songs wie „Relentless“ , „Reign Supreme“  und auch der ruhige „Probably Will“ machen richtig Spaß und wecken bestimmt das Interesse von Neuhörern. Bleibt zu hoffen, dass WALLS OF JERICHO ihr neuestes Werk genießen können, uns aber nicht erneut so lange warten lassen, bis man wieder von ihnen hört.

 

Tracklist:

  1. Intro
  2. Illusion Of Safety
  3. No One Can Save You From Yourself
  4. Forever Millitant
  5. Fight The Good Fight
  6. Cutbird
  7. Relentless
  8. Damage Done
  9. Reign Supreme
  10. Wrapped In Violence
  11. Anthem
  12. Beyond All Praise

13 Probably Will

 

Line-up:

Candace Kucsulain – Vocals

Chris Rawson – Guitar

Mike Hasty – Guitar

Dustin Schoenhofer – Drums

Aaron Ruby – Bass

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*