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IGNORE THE SIGN – A Line To Cross

Veröffentlichung:  23.02.2018

Stil:  Classic Rock

Label:  Steamhammer/SPV

Webpage:  https://www.ignorethesign.com

Facebookhttps://www.facebook.com/ignorethesign

 

Einen ursprünglichen Plan hat Ossy Pfeiffer nach seinem Bauchgefühl einfach über den Haufen geworfen. Eigentlich wollte er diese Songs als Soloalbum veröffentlichen, aber durch Hinzunahme von Freunden und namhaften Kollegen hat er sich dazu entschlossen eine Band zu gründen – IGNORE THE SIGN. So konnte der Sänger und Multiinstrumentalist Ossy Pfeiffer u.a. Gitarristin/Sängerin Anca Graterol (ROSY VISTA), den ehemaligen THE SWEET und jetzige MSG Gitarrist Steve Mann und Bassist Lars Lehmann, der als Studiomusiker der britischen Rocklegende UFO bekannt wurde. Ihr Stil ist ehrlich und handgemachter Rock der  70er- und 80er-Jahre. Jetzt bin ich aber gespannt und los geht es mit dem 13 Songs umfassenden Album, welches den Titel „A Line To Cross“ trägt.

Mit dem Lied „Saviors Of Rock” startet das Album und zugleich kommen einem Vergleiche zu DEF LEPPARD auf, was wohl sehr stark an Ossys Stimme liegt, die aber in vielen Passagen dann kraftvoller daherkommen. Bei dem Classic Rock beeinflussten Titelsong „A Line To Cross” überzeugen IGNORE THE SIGN mit einer exzellenten Melodieführung, die den etwas ruhig angehauchten Song zu einem Highlight macht und zu der ersten Gänsehaut führt. Sofort ins Bein geht danach das Stück „No Way Home“, welches richtig peppig daherkommt und mit sehr guten Backingvocals ausgestattet wurde. Nach der wunderschönen Ballade „Brother“ ,, die im Mittelteil etwas rockiger wird, folgt dann mit dem Lied „The Story Isn’t Over“ ein Lied, welches einem ein wenig an DEEP PURPLE erinnert. Trotz allem klingt dieser Song sehr eigenständig. Bei „When Words Ain’t Enough“ handelt es sich danach um eine waschechte Ballade, die sofort das Herz berührt.
Sehr interessant klingt der groovige Rocksong „God With A Million Faces”, der kraftvoll klingt und mit tollen Gitarrenspiel veredelt wurde. Auch Ossys Gesang klingt bei diesem Song sehr variantenreich. Einen klassischen Rocksong bekommen wir mit „Sweet Lady”, der in TOTO-Manier vorgetragen wird, serviert. Der Song „Days Of Thunder”, der mit einem tollen Drumpart beginnt, besitzt wieder einige Anleihen von DEEP PURPLE. Ein richtig fetziger Song, der gute Laune verbreitet. „Behind The Wall” startet mit toller Pianomusik. Danach steigt Ossy mit seiner leicht rauchigen Stimme ein und da ist sie wieder, die Gänsehaut. Der klassische Rocksong ist einfach nur toll. Das nächste Highlight folgt dann mit dem groovigen Rocksong „Can’t Find The Door“, der zusätzlich mit einer unglaublichen Stimme von Anca Graterol veredelt wurde. Ebenso ein Highlight auf dem Album. Einen weiteren wunderbaren klassischen Rocksong, mit leichten Bluessprenkel, bekommen wir mit „Silver Wind“ geboten. Bei diesem Song brillieren vor allem die tollen Gitarren. Das Album wird mit dem leicht episch angehauchten Lied „Looking In The Sun“. Der fast 6 Minuten lange Song im Midtempobereich lädt sofort zum Träumen ein und auch er verfügt über tolle Gitarreneinsätze.

Mit diesen Songs ist IGNORE THE SIGN ein tolles und auch noch sehr modernes Album gelungen. Vor allem die Arrangements der Songs ist kaum zu toppen. Für Fans von Bands wie DEF LEPPARD, DEEP PURPLE oder RAINBOW eine Kaufempfehlung. Aber auch alle anderen Fans vom klassischen Rock- Hardrock sollten in jedem Fall mal ins Album rein hören.

Tracklist:

1. Saviors Of Rock
2. A Line To Cross
3. No Way Home
4. Brother
5. The Story Isn’t Over
6. When Words Ain’t Enough
7. God With A Million Faces
8. Sweet Lady
9. Days Of Thunder
10. Behind The Wall
11. Can’t Find The Door
12. Silver Wind
13. Looking In The Sun

 

Line-up:

Ossy Pfeiffer – voc, git, keys
Anca Graterol – voc, git
Steve Mann – git
Lars Lehmann – bs
Kristof Hinz – dr
Momme Boe – perc

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