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RIPE & RUIN – The Eye Of The World (EP)

Veröffentlichung: 06.04.2018

Stil:  Rock

Label:  Dock 7 Records, Believe, Soulfood

Webpage:  https://ripeandruin.bandcamp.com

Facebookhttps://www.facebook.com/ripe.ruin

 

Bei der Hamburger Band RIPE & RUIN geht alles sehr schnell, denn erst im letzten Jahr hat sich die Band gegründet. Dier blutjunge Band (ihr Alter liegt zwischen 18 und 24 Jahre) veröffentlicht nun schon ihre erste EP „The Eye Of The World“. Das ging ja ziemlich schnell und ich bin gespannt was uns das Trio aus St. Pauli uns präsentiert.

Das Rock-Trio aus St. Pauli, bestehend aus Sänger und Bassist Gordon Domnick, Gitarrist Florian Kaninck und Drummer Jannis Balzer. Die EP startet mit dem Song „Sea”, einem am Anfang sehr gitarrenorientierten Lied. Aber nach kurzer Zeit startet Gordon mit seinem Gesang und schon hat man die erste Gänsehaut, denn mit einem solch emotionalen Gesang hätte ich nicht gerechnet. Auch das nächste Stück „Scars2 beginnt treibend aber im Gegensatz zum ersten Song ist es wesentlich rockiger angelegt. Aber auch bei diesem Lied kann man sich dem Gesang nicht mehr entziehen. Das nächste Lied „Clarity” wurde schon Anfang Februar veröffentlicht und konnte einige Playlists und Chartplatzierungen verzeichnen. Der fünf minütige, am Anfang balladeske Song, ist Emotion pur. In seinem Verlauf zu einem wahren Highlight, denn das Tempo wird sehr dramatisch angezogen und diese Dramatik wird durch den Gesang perfekt unterstützt.

Einen sehr melodiösen Rocksong ist RIPE & RUIN mit dem Lied „Fix You“ gelungen. Tempomäßig ist dieser Song auch sehr abwechslungsreich und der Gesang ist so variantenreich das es einem richtig schwindlig wird. Den Abschluss dieser EP bildet der über 5 Minuten lange Song „Drive“, der sehr schleppend beginnt. Das ändert sich auch nicht in seinem Verlauf, aber trotzdem finde ich diesen mit viel Gefühl vorgetragenen Song stark. Man muss vor allem vor dem Hintergrund die EP als sehr gut bewerten, denn die 5 Stücke wurden mit einem Low-Budget Schlagzeug, einem 40€ Bass vom Flohmarkt und einer alten Telecaster eingespielt. Dafür klingen die Songs aber sehr professionell.

Die Songs sind roh, ehrlich und rough ausgefallen und genau das fasziniert einen von Anfang an. Was mich vor allem begeistert ist der Gesang, denn dieser verleiht den Songs ihre Seele. Sie betreten mit diesen Songs, fernab von überproduzierter Musik, ein Terrain, was die Band ehrlich macht. Auch mit dem Coverartwork beziehen sie Stellung, denn das lidlose Auge steht für ihre Sicht auf die Welt. Von RIPE & RUIN werden wir noch einiges hören.

Tracklist:

  1. Sea
  2. Scars
  3. Clarity
  4. Fix You
  5. Drive

 

Line-up:

Gordon N. Domnick (vocals/bass)
Florian Kaninck (guitar)
Jannis Balzer (drums)

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