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STONE SOUR – Hydrograd

Veröffentlichung: 30.06.2017

Label:   Roadrunner Records

Stil:   Alternative Rock

Webpage:   http://www.stonesour.com

Facebook:  https://www.facebook.com/stonesour

 

Ihr selbstbetiteltes Album veröffentlichten STONE SOUR im Jahre 2002 und die Band wurde sofort als einer der bedeutendsten Hardrock-Bands des 21. Jahrhunderts erkoren. Vor 4 Jahren veröffentlichten sie dann das Album „House Of Gold & Bones“, welches nicht nur von den Fans als ein Meilenstein bezeichnet wurde. Auch für das Album „House Of Gold & Bones – Part 2“, welches von den Magazinen Revolver und Loudwire als „Top 10 Rock + Metal Albums of 2013”gekürt wurde, bekamen sie die gleichen reaktionen. In ihrer ganzen Zeit haben STONE SOUR den Graben zwischen Metal und kommerziellem Rock immer ausgeklügelter klingen lassen. 2015 erschien schließlich die EP „Straight Outta Burbank“ mit fünf unsterblicher Songs von BAD BRAINS, IRON MAIDEN, THE ROLLING STONES, MÖTLEY CRUE und SLAYER. Für den Stones Song „Gimme Shelter konnten sie sogar auf die Mitwirkung von HALESTORM Frontfrau Lzzy Hale als Gastsängerin zurückgreifen. Aber nun endlich hat das Warten auf ein neues Album endlich ein Ende, denn mit „Hydrograd“ servieren uns STONE SOUR endlich ihr neues Album, welches 15 Songs beinhaltet – super. Starten wir also mit dem Album.

Der erste Song „Ysif” startet sehr opulent, aber doch ziemlich düster. Er könnte sehr gut zu einem Soundtrack eignen, denn er ist instrumental angelegt. Richtig los geht es dann mit „Taipei Person/Allah Tea” der zwar aggressiv, aber dennoch sehr amüsant klingt. Corey Taylor zeigt uns sofort wie wandlungsfähig doch seine Stimme ist. „Knievel Has Landed“ ist ein grooviger und vor allem sehr abwechslungsreicher Song, bei dem sich melodiöse Parts mit aggressiveren abwechseln. Der Titelsong „Hydrograd“, der sehr düster aus den Boxen dringt, zeigt uns auf, warum sie als bedeutendste Band des 21. Jahrhunderts bezeichnet werden, denn dieser Song zeigt die Vielfältigkeit von STONE SOUR auf. Das nächste Stück „Song #3“ wurde schon vorab als Video den Fans präsentiert und bei diesem Ohrwurm, im Midtempobereich, kann man einfach nicht mehr stillstehen. Das liegt vor allem an der einschmeichelnden Stimme von Corey Taylor. Der nächste Song „Fabuless“ ist ein richtig aggressiver Song, der aber vor allem durch die etwas ruhigeren Passagen und mal wieder durch den Gesang und vor allem durch die tiefer gelegten Gitarren zu einem besonderen Song wird. Die tiefer klingenden Gitarren sind mir bis zum jetzigen Zeitpunkt schon bei allen Songs aufgefallen und genau das macht das Album schon jetzt zu einem Highlight. Ganz im Gegensatz zum vorherigen Song klingt dann „The Witness Trees“. Diese zu Herz gehende Ballade ist einfach nur „Over The Top“ und verfügt über einen immensen Tiefgang.
Ebenso ruhig klingt am Anfang von “Rose Red Violent Blue (This Song Is Dumb & So Am I)“, der aber im Verlauf an Fahrt aufnimmt und zu einem besonderen Song avanciert. Bei „Thanks God It’s Over” handelt es sich um einen reinrassigen Rocksong, der aber durch spezielle moderne Arrangements aufgepeppt wurde. Eine weitere Ballade folgt dann mit „St. Marie“. Dieser Song, der einfach keinen kalt lässt, ist eine Hammerballade erster Güte bei der man wunderbar seinen Träumen nachhängen kann. Auch beim nächsten Song „Mercy” zeigen uns STONE SOUR auf, über welche Klasse sie in puncto Songwriting verfügen. Der rockige Song dringt auch wieder sofort in die Gehörgänge ein. Der ruhig startenden Song „Whiplash Pants” entwickelt sich schon nach kurzer Zeit zu einem wahren aggressive Groovemonster, der seinesgleichen sucht. „Friday Knights” dagegen klingt sehr düster und vor allem die intensive Stimme von Corey Taylor und die exzellenten Gitarrenparts lassen diesen Song zu einem Highlight werden. Bei dem mit einem gewaltigen Druming startenden Song „Somebody Stole My Eyes” handelt es sich um einen aggressiven, mit kurzen melodiösen Parts, Song, der unter die Haut geht. Das Album endet mit der 6 ½ minütigen Ballade, bei der wirklich jeder weich wird. Toller Song, der den perfekten Abschluss für ein perfektes Album bildet.

„Hydrograd“ beweist mal wieder, dass STONE SOUR wissen wie perfekte Songs klingen müssen. Perfekt ist zudem noch das 15 exzellente Songs auf dem Album vertreten sind. Dass Album wird zu keiner Zeit langweilig und man kann getrost mehrfach den Repeat-Button drücken. Die etwas längere Wartezeit hat sich in jedem Fall gelohnt.

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