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SWEET & LYNCH – Unified

Veröffentlichung: 10.11.2017

Stil:  Hardrock, Melodicmetal, AOR

Label:  Frontiers Records

Website:  http://sweetandlynch.com

Facebook:  https://www.facebook.com/SweetLynch

 

Die Band SWEET & LYNCH liest sich wie ein „Who is Who“ der Rocklegenden. So gesellen sich neben Michael Sweet (STRYPER) noch Gitarrist George Lynch (LYNCH MOB, ex-DOKKEN), Bassist James Lomenzo (ex MEGADETH, WHITE LION, BLACK LABEL SOCIETY) und Drummer Brian Tichy (THE DEAD DAISIES, ex-WHITESNAKE). Das ist doch mal ein tolles Line-up. Schon vor 2 Jahren sorgten sie mit ihrem ersten Album „Only To Rise“ für Furore und nun endlich gibt es mit dem neuen Album „Unified“ neues Material zu hören. Bei diesem Line-up wohl wieder ein Knaller – oder?

Für einen flotten Start sorgt der Song “Promised Land“ bei dem schon sofort die Highlights der Band sichtbar werden, nämlich das perfekte Gitarrenspiel von George Lynch und der unverwechselbare Gesang von Michael Sweet, der einem sofort gefangen nimmt. Beim leicht funkigen Song „Walk“ benötigt man einige Durchläufe bis er sich voll entfaltet. Mit gefallen vor allem die unterschiedlichen Sounds bei diesem Sound, denn an manchen Stellen hat dieser Song Stadioncharakter. Sehr düster startet dann der nächste Song „Afterlife“. Diese verliert der Rocker auch nicht bis zum Ende, aber genau das weiß sehr zu gefallen. Er zeigt somit eine andere Seite von SWEET & LYNCH auf. Frühlicher und noch rockiger wird es dann wieder bei „Make Your Mark“ bei dem Michael Sweet eindrucksvoll zeigt was er alles so drauf hat. Mit einem leicht bluesigen Touch versucht „Tried & True“ uns gefangen zu nehmen und es klappt. Die Ballade strotzt nur so vor Emotionen und sehr gut eingesungen von Sänger Michael.

Beim Titelsong „Unified“ bekommt man einen melodischen und rockigen Midtemposong geboten, der sich auch sehr gut ins Gesamtbild einfügt. Mit einer großen Portion Groove wurde „Find Your Way“ ausgestattet. Bei diesem Song brillieren aber vor allem die Gitarre- und das Bassspiel. Kein Wunder wenn man solch namhafte Musiker in den Reihen hat. Ein schneller Hardrocksong ist „Heart Of Fire“ und man kann bei diesem Stück einfach nicht mehr ruhig auf seinem Stuhl sitzen bleiben. Zudem besitzt der Song noch einen hohen  Mitsingfaktor. Den perfekten Midtemporocker ist SWEET & LYNCH mit dem Song „Bridge Of Broken Lies“ gelungen. Sänger Michael Sweet zaubert uns eine Menge Gänsehäute auf die Arme und auch sonst ein wahres Highlight, welches sich zudem durch die perfekten Backingvocals und ein exzellentes Gitarrenspiel auszeichnet – was für ein Gitarrist dieser George Lynch. Eine Monsterrocker ist SWEET & LYNCH mit „Better Man“. Der groovige Song beinhaltet auch wieder tolle Gitarrenriffs. Den Abschluss bildet der der Melodicrocksong „Live To Die“ und einen besseren Abschluss hätte man sich nicht wünschen können.

Für mich ist es keine Überraschung das SWEET & LYNCH wieder ein solch tolles abgeliefert haben. „Unified“ enttäuscht in keiner Sekunde der Laufzeit. Ihrem Melodicrock/Hardrock hat die Band einen gewaltigen modernen Anstrich verpasst, der zu keiner Zeit aufgesetzt klingt, sonder Emotionen versprüht. Für mich ein mehr als würdiger Nachfolger für „Only To Rise“.

Tracklist:

  1. Promised Land
  2. Walk
  3. Afterlife
  4. Make Your Mark
  5. Tried & True
  6. Unified
  7. Find Your Way
  8. Heart Of Fire
  9. Bridge Of Broken Lies
  10. Better Man
  11. Live To Die

 

Line-up:

Michael Sweet – lead vocals, guitars
George Lynch – lead guitars
James Lomenzo – bass guitar
Brian Tichy – drums

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