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TREAT – Tunguska

Veröffentlichung: 14.09.2018

Stil:  Melodic Rock, AOR

Label:  Frontiers Music Srl

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Vor 37 Jahren wurde die Band TREAT von Sänger Ernlund und Gitarrist Anders „Gary“ Wikström in Stockholm gegründet. Sie hatten in der Folgezeit nicht nur nationalen sondern auch internationalen Erfolg. So spielten sie im Jahre 1988 auf dem Monster Of Rock Festival in Deutschland und absolvierten den Support für W.A.S.P. in Schweden. Aber leider folgte dann nach dem selbstbetitelten Album die Trennung. Zum Glück entschied sich die Band  vor 8 Jahren wieder ein Album mit dem Titel „Coup Of Grace“ und sie konnten an die „alten“ Zeiten mehr als nu anknüpfen. Vor zwei Jahren erschien „Ghost Of Graceland“ welches das Vorgängeralbum noch übertraf. Nun gibt es mit „Tunguska“ endlich wieder ein neues Album und ich bin gespannt.

Auf sage und schreibe 12 Songs hat es das Album gebracht und der Reigen beginnt mit „Progenitors“. Der Song startet sehr dramatisch und in seinem über 5 Minuten langen Verlauf entpuppt er sich als wahre AOR Perle. Mit einem perfekten Melodicrock Song geht es dann weiter mit „Always Have, Always Will”. Was mir auffällt ist die Tatsache, dass der Gesang von Robert Ernlund ein wenig tiefer ist, aber das schmeichelt den Songs. Sehr modern startet das Lied „Best Of Enemies”, bei dem Robert  eine fantastische und sehr abwechslungsreiche Gesangsleistung bietet. Auch der moderne Sound steht TREAT sehr gut zu Gesicht. Mit „Rose Of Jericho” bekommen wir dann einen tollen Melodicrocker im Midtempo geboten, der sich sofort in mein Herz spielt. Mit stampfenden Rhythmen geht es im Lied „Heartmath City” in toller Rockmanier weiter. Etwas schneller ist dagegen das Lied „Creeps” angelegt. Auch in diesem Song legte die Band sehr viel Wert modern zu klingen und das kaufe ich ihr auch voll ab.

Mit „Build The Love” startet man in die zweite Hälfte des Albums. Der etwas ruhiger angelegte Song wurde mit tollen Keyboardparts versehen. In jedem Fall ist dies der perfekte Ohrwurm. Sehr dramatisch mit Keyboard Klängen beginnt das Lied „Man Overboard”. Schon nach kurzer Zeit geht man dann in groovigen Rock über, der einfach nur toll klingt. Auch das nächste Stück „Riptide“ weiß voll zu überzeugen, denn der rockige Sound reißt einen sofort mit. Auf einem solch starken Album darf natürlich keine Ballade fehlen und die bekommen wir mit „Tomorrow Never Comes“. Bei diesem Lied bekommt man sofort eine Gänsehaut, welches vor allem durch den Pianosound und die fantastische Stimme hervor gerufen wird. Genug mit der Gefühlsduselei und wieder etwas schneller bitte. Mein Wunsch wird mir gekonnt mit dem flotten Hardrocksong „All Bets Are Off“ erfüllt. Das Beste haben sich TREAT bis zum Schluss aufgehoben, denn mit „Undefeated“ bekommen wir ein Stück geboten, bei auch noch leichte progressive Elemente vertreten sind und auch dieses Lied ist der perfekte Ohrwurm.

Mit diesem Album haben sich TREAT noch einmal übertroffen und mir scheint sie sind in einen Jungbrunnen gefallen. Die Songs klingen zu keiner Zeit altbacken, denn man bekommt durchweg modernen Sound geboten. Fans der Band können ohne in das Album hinein gehört zu haben zugreifen und auch die Fans dieser Musik werden begeistert sein.

Tracklist:

  1. Progenitors
  2. Always Have, Always Will
  3. Best Of Enemies
  4. Rose Of Jericho
  5. Heartmath City
  6. Creeps
  7. Build The Love
  8. Man Overboard
  9. Riptide
  10. Tomorrow Never Comes
  11. All Bets Are Off
  12. Undefeated

 

Line-up:

Robert Ernlund – Vocals

Anders Wikström – Guitar and Background Vocals

Patrick Appelgren – Keyboard, Guitar and Background Vocals

Pontus Egberg – Bass

Jamie Borger – Drums

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