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TREAT – Ghost Of Graceland

Veröffentlichung: 15.04.2016

Stil: Melodic Rock

Label: Frontiers Records

Facebook:  https://www.facebook.com/treatofficial

 

Die schwedische Band TREAT gibt es nun auch schon seit 1983. In den 80iger Jahren feierten sie mit Songs wie „Get You on the Run“, „World of Promises“, „Party All Over“ oder dem klassischen Song „Ready for the Taking“ europaweit Erfolge. Nach einem Split im Jahre 1993 versuchten sie 13 Jahre später  einen neuen Versuch zu wagen. Erst seit ihrem sechsten Album „Coup de Grace“, welches 2010 veröffentlicht wurde, konnten sie wieder Fuß fassen. Jetzt weitere 6 Jahre später gibt es wieder ein Lebenszeichen von TREAT in Form von „Ghost Of Graceland“. Mal sehen was dabei herausgekommen ist.

Auf dem Album befinden sich 12 Songs, die einem Freude bereiten. Vorab kann ich schon vermerken, dass sie weder glatt poliert sind, noch langweilig klingen. Aber nun zu den Songs. Das Album startet mit dem Titeltrack „Ghost Of Graceland“ mit einem orchestralem Intro. Der komplette Songs beinhaltet Melodic-Rock pur und ist ein toller Einstieg ins Album. Richtig schön groovig wird es bei den beiden Songs „I Don’t Miss The Misery“ und „Better The Devil You Know“ und ist eine gute Fortsetzung des Album. Nicht überproduziert, sondern vollkommen natürlich klingen die beiden Songs. Mit einer wunderschönen Ballade, „Do Your Own Stunts“, geht es dann weiter. Melancholisch und gefühlvoll, einfach nur schön. Mit ein wenig Countryrock gewürzt startet das nächste Lied „Endangered“. Im Verlauf entpuppt sich der Song als ein rassiger Rocksong mit tollen Slide-Gitarren Einlagen. Auch „Inferno“ weiß mit seinem rassigen Rocksound sehr zu gefallen und ist ein wahrer Ohrwurm.

Mit „Alien Earthlings“ startet man in die zweite Hälfte des Albums. Dieser Midtempsong ist eine wahre Hymne und weiß durch vor allem die Backingvocals zu gefallen. Man merkt auf jeden Fall das die Band im Laufe der Jahre sehr gereift ist, denn die Songs klingen frisch und nicht aufgesetzt. Ziemlich bombastisch startet „Nonstop Madness“, aber nach dem Intro kristallisiert sich ein reinrassiger Rocksong heraus. Etwas härter, aber total gut, klingt „Too Late To Die Young“. Genau der richtige Sound für einen Song wie diesen der an keiner Stelle Old-Fashioned klingt. Ziemlich knackig und powervoll dröhnt „House On Fire“ aus den Boxen und ist ein absolutes Highlight für mich. Der Song verfügt zudem noch über einige Powermetal-Anleihen. Eine wunderbare Ballade ist TREAT mit „Together Alone“ gelungen. Das mit Piano untermalte Lied geht total unter die Haut. Einen powervollen und melodischen Abschluss findet das Album mit „Everything To Everyone“. Ein tolle Hymne, die ein fantastisches Album abrundet.

Das man sechs Jahre auf ein weiteres Album von TREAT warten musste, hat sich vollkommen ausgezahlt. Die Songs haben in der ganze Zeit ihrer Karriere an nichts verloren, mehr noch sie klingen reifer, haben tolle Songs komponiert und alle Songs besitzen ihren eigenen Charme. Ein fantastisches Album und hoffentlich müssen wir nicht wieder 6 Jahre warten, denn das wäre schade.

HIER ein Video zu „Ghost Of Graceland“

Anspieltipps:

Better The Devil You Know, Alien Earthlings, House On Fire, Together Alone

 

Tracklist:

01. Ghost Of Graceland
02. I Don’t Miss The Misery
03. Better The Devil You Know
04. Do Your Own Stunts
05. Endangered
06. Inferno
07. Alien Earthlings
08. Nonstop Madness
09. Too Late To Die Young
10. House On Fire
11. Together Alone
12. Everything To Everyone

 

Line-up:

Robert Ernlund (voc)
Anders Wickstrom (guit)
Jamie Borger (drums)
Pontus Egberg (bass)
Patrick Appelgren (keys & guit)

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