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TURBONEGRO – Rockn Roll Machine

Veröffentlichung: 02.02.2018

Stil:  Heavy Metal, Rock, Punk, Punk ’n’ Roll 

Label:  Burger Records/H’Art

Webpage:  http://turbonegro.com

Facebook:  https://www.facebook.com/TurbonegroHQ

 

Sechs Jahre haben sich TURBONEGRO Zeit gelassen um ihre Fanschar mit einem neuen Album zu beglücken. Auf ihrem letzten Album „Sexual Harassment“ (2012) gab Sänger Tony Sylvester sein Debut und auf diesem Album ist es Keyboarder Crown Prince Haakon-Marius, der Pål Pot Pamparius ersetzt. Nun ist aber Zeit sich „Rockn Roll Machine“ einmal genauer anzuhören.

Den Anfang des Albums macht das dreiteilige „The Rock and Roll Machine Suite“, bei dem „Chrome Ozone Creation“ den Anfang macht. Dieser Syntie-Opener wird am Ende mit einer kurzen und dramatischen Rede beendet. Den Part II finden wir in Form des punkigen „Well Hello“, bei dem wir Sänger  Tony Sylvester mit einer tollen Stimme vorfinden, also anders als beim letzten Album, wo er mehr geschrien hat. Den Part III bildet der Titelsong „RockNRoll Machine“, einer wunderbar groovenden Rockperle, die ich nicht von TURBONEGRO erwartet hätte. Auch der Abgehrocker „Hurry Up & Die“ weiß von Anfang an zu gefallen. Auch textlich finde ich den Song super, denn er handelt davon, dass man als Extremsportler seine Seele nicht an die Sponsoren verkaufen sollte.  In AC/DC Manier folgt dann der Song „Fist City“, der groovt ohne Ende. Bei diesem Lied kann man einfach nicht mehr still stehen.  
Einen Anfang a la VAN HALEN („Jump“) hat das Lied „Skinhead Rock & Roll“. Munter rockt sich der Song durch seine über 4 Minuten. Auch hier ist wieder der starke Keyboardeinfluss zu vermerken. Das nachfolgende Lied sorgte schon 2015 bei der Turbojugend für einige Diskussion und es war der erste Song für Crown Prince Haakon-Marius, was man an den Keyboardklängen auch gut nachvollziehen kann. Trotz aller Diskussion finde ich „Hot For Nietzsche“  gut, denn dafür stehen TURBONEGRO, sie machen das was sie wollen und das ist gut so. Ein typischer Song a la TURBONEGRO ist „On The Rag“, der nach der Ansage von Sänger Tony Sylvester wohl aus dem Live-Sektor kommt. Mit angezogener Handbremse kommt dann „Let Punishment Fit The Behind“ daher. Trotz des gedrosselten Tempos kommt dieses Stück sehr intensiv daher. Sehr melodisch und im 80iger Jahre Look klingt „John Carpenter Powder Ballad“, der auch wieder mit sehr schönen Keyboardklängen untermalt wurde. Schon vor knapp 2 Jahren wurde der Song „Special Education“ veröffentlicht. Die tolle Rocknummer beendet ein Album was für mich abwechslungsreich ist und ich nicht so von der Band erwartet hätte.

Ganz klar, dass dieses Album wieder polarisieren wird, denn die Hardcorefans von TURBONEGRO mögen die Band halt mehr in ihrem punkigen Stil. Ich für meinen Teil finde das Album super und deswegen kann ich dieses Album auch solchen Fans empfehlen, die zuvor mit der Band nicht anfangen konnten. Ich sage nur: “Daumen hoch für ein exzellentes Album!“

Tracklist:

01. The Rock and Roll Machine Suite – Part I: Chrome Ozone Creation 
02. Part II: Well Hello 
03. Part III: RockNRoll Machine 
04. Hurry Up & Die 
05. Fist City 
06. Skinhead Rock & Roll 
07. Hot For Nietzsche 
08. On The Rag

09. Let Punishment Fit The Behind 
10. John Carpenter Powder Ballad 
11. Special Education

 

Line-up:

Tony Sylvester  – Vocals

Knut Schreiner (Euroboy) – Guitar

Rune Grønn (Rune Rebellion) – Guitar

Thomas Seltzer (Happy Tom) – Bass

Tomas Akerholdt (Tommy Manboy) – Drums

Crown Prince Haakon-Marius – Keyboards

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