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VESSEL OF LIGHT – Woodshed

Veröffentlichung: 21.09.2018

Stil:  Metal, Doom Stoner Metal

Label:  Argonauta Records

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Bei der Band VESSEL OF LIGHT handelt es sich um eine Zusammenarbeit von Dan Lorenzo (HADES, NON-FICTION, THE CURSED) und Nathan Opposition (ANCIENT VVISDOM). Im letzten Jahr haben die beiden schon eine EP veröffentlicht und kurze Zeit später erhielten sie einen Plattenvertrag beim Label Argonauta. Beheimatet sind sie in New Jersey/Amerika und betiteln ihren Sound Doom Metal mit Stoneranteilen. Nun stehen sie mit ihrem Debutalbum „Woodshed“ in den Startlöchern und ich bin gespannt was mich erwartet.

Mit dem spacigen Titeltrack „Woodshed“ startet das Album, welches ich mit einer Laufzeit von etwa 2 Minuten eher als Opener ansehe. Sehr gut sind die drohenden Vocals in diesem kurzen Song platziert und einem überkommt sofort eine Gänsehaut. Mit dem nächsten Stück „Part of my Plan” halt der Metal Einzug. Der tolle doomige Metalsound groovt auch noch sehr gut und gespickt wurde das Lied auch noch mit leichten Stoneranteilen. Wieder ein wenig langsamer kommt danach „A Love So True“ daher. Der schwermütige Song weiß vor allem mit den tollen Gitarrenparts zu punkten, die den doomigen Sound ein wenig auflockern. Eine wahre Hymne im Doom-Metal Bereich haben VESSEL OF LIGHT mit „Son of Man” abgeliefert. Was mir vor allem bei diesem Song zusagt ist der variable Gesang. Klang er bei den Vorgängersongs noch ein wenig nach Glen Danzig, ist bei diesem Song eher ein „fröhlicher“ Gesang. Ich mag es wenn Sänger mit ihrer Stimme spielen. Mit einem Pianospiel beginnt das Lied „Watching the Fire”. Schon nach kurzer Zeit weicht die Romantik dem doomigen Sound und das wurde sehr gut umgesetzt.
Mit ruhigen Klängen startet das Lied „Beyong the Cellar Door” bevor die doomigen Gitarren einsetzen. Dieser sehr schwermütige Song wurde aber perfekt umgesetzt. Ein wenig lockerer kommt dann der nächste Doom-Metalsong „One Way“ daher. Bei diesem Lied gefallen mir vor allem die mit eingebauten Screams. In der gleichen Machart wie der Vorgängersong wurde „Man’s Sin” gestrickt, aber er verfügt über weniger doomige Parts und zeigt uns das VESSEL OF LIGHT auch anders können. Wieder mehr in die düstere Ecke kann man dann das nächste Lied „Day Of Rest“ einordnen. Auch bei diesem Song gibt es neben dem doomigen und schwermütigen Gesang noch Shouts und Screams zu hören, die das Lied in eine andere Liga transportieren. Sehr langsam und sehr schwermütig klingt danach der Song „End It All”. Ganz unüblich nachdem was ich bis jetzt gehört habe, startet das Lied „Pray for a Cure” mit akustischen Gitarren. Den ganzen Song über bleibt das Lied im balladesken Bereich und ist für mich wirklich eine Überraschung, aber eine positive.

VESSEL OF LIGHT haben mit „Woodshed“ ein tolles Album aufgenommen. Die doomige Stimmung wurde optimal eingefangen und genau auf den Punkt gebracht. Bin gespannt was man von diesem Duo noch zu hören bekommen.

Tracklist:

1. Woodshed
2. Part of my Plan
3. A Love So True
4. Son of Man
5. Watching the Fire
6. Beyong the Cellar Door
7. One Way
8. Man’s Sin
9. Day of Rest
10. End It All
11. Pray for a Cure

 

Line-up:

Dan Lorenzo
Nathan Opposition

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